Gott kegelt !

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36 Gedanken zu “Gott kegelt !

      1. Btw:

        Ist nicht gerade der „harmlose,freundliche Erdenbewohner“ ein Götze, dem zumindest die breite Masse nur allzu gerne huldigt?

        Es ist „gut“, harmlos zu sein, unbewaffnet zu sein,jeden zu respektieren und den Vorgesetzten (und Vorsitzenden^^) zu gehorchen … so hat man es gelernt.
        Stimmt das eigentlich?

        Oder hatte Nietzsche vielleicht nicht ganz und gar unrecht –
        mit seiner „Umwertung der Werte“?

        Ach ja: „Gott“ selbst ist ein Götze!

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      2. Lol … ja, oder so!

        Wir haben wohl ein bisschen aneinander vorbei geredet – meine Kommentare bezogen sich auf die Möglichkeit, das „Göttliche“ in sich selbst zurückzuholen, anstatt es ins Außen zu projizieren und so lange mit Energie zu versorgen, bis diese Projektion dicht genug wird, um das „Kegeln“ anzufangen … 😉

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      3. Das ist so gesehen zwar folgerichitg, aber da der harmlose, freundliche Erdenbewohner ja nun den Hammer zurückgeholt hat, kann er das „sich selbst wegkegeln“ jederzeit sein lassen.
        Verstand scheint er ja schon zu haben – fehlt also nur noch die Vernunft. ^^

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      1. … na, das Vertrauen in den alten Gesellen. Das er schon seine Gründe haben wird, vielleicht ja auch nicht, vielleicht kegelt er gar nicht, sondern es ist ein Vulkanausbruch, der nix übernatürliches hat … Aber am Ende sollte man über Glauben nicht diskutieren. Wenn es tiefgründiger wird, dann ist es für mich die alte Philosphenfrage, wie Gott Unglück in der Welt zu lassen kann, wenn es ihn gibt. Nix für ungit 😉 😉 😉
        Aber da haben sich schon ganz andere drüber das gehirn zerlegt 😉
        Wünsche gute zeiten im Schnee,
        fröhliche WE, BoDoW

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      2. Ich habe gerade das Stadium „kein lust mehr zum auspacken“ erreicht, deshalb sitze ich ein wenig am PC bevor ich zum Endspurt für heute übergehe. Ich weiß noch nicht, wie ich in den Kisten morgen vernünftig arbeiten soll… 😉

        Wie ich meinen Satz gemeint habe, kann ich dir kurz sagen. Relativ einfach. Wenn etwas mal nicht so gelingt wie ich mir das gedacht habe, dann glaube ich schon, dass eine höhere Macht (ich nenne ihn mal Gott) dafür gesorgt hat und mir letztendlich nur helfen soll im Leben. Ich meinte also damit ganz und gar nicht, meine Verantwortung abzugeben… um himmelswillen 😉

        Du kennst mich dafür viel zu gut 😀

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      3. Du gibst aber unweigerlich ein Stück Verantwortung an diese „höhere Macht“ ab, wenn Du diese für diverse Geschehnisse eben verantwortlich machst.
        Alles andere ist ein logischer Fehlschluß und lohnt sich hinterfragt zu werden.

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      4. Ich hinterfrage sehr viel und wenn ich dann ein Stück Verantwortung abgebe, dann ist es auch ok so.

        Ich achte (auf) mich und ich denke, das Stück Verantwortung kann die höhere Macht dann gut verkraften *lächle*

        Nicht alles muss ich selbst lösen und tragen.
        Manchmal geht es sogar etwas leichter dann.

        Denn ich bin normal von der Sorte, die alles selbst machen, erreichen und umsetzen will. Kann auch ungesund sein.

        So und nun wünsche ich dir einen schönen Tag 🙂

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      5. „Ich achte (auf) mich und ich denke, das Stück Verantwortung kann die höhere Macht dann gut verkraften *lächle*“

        „Verkraften“ musst DU mit dieser Einstellung, dass Du in Deinem Leben immer wieder mal das Opfer einer „höheren Macht“ bist, die Du selbst in den luftleeren Raum projiziert hast.
        Der Projektion tut das natürlich keinen Schaden an. Es ist „ihr“ egal.
        Womit wir wieder bei der Theodizee-Frage wären, nicht?
        Beantwortet haben wir sie ja schon …

        Schnakkernde Grüße und viel Spaß beim Einzug,
        Krishnack

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      6. … vielleicht auch eine pragmatische Art, wie der Dalai Lama sagt: Wenn dir etwas nicht gelingt, frage dich, wofür es gut ist. Der Psychologe würde von einer positiven Grundeinstellung sprechen und der alltagerfahrene Mensch von der Tatsache: „Das Leben geht weiter.“
        In diesem Sinne Tatkraft und gelassenheit den kartons gegenüber.
        Schöne Tage im Schnee, B

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    1. Das nenn‘ ich mal eine lebensbejahende Opferhaltung.

      Der „Vorteil“:
      Wenn die Täterschaft auf Seiten eines Irgendwas im Überall und Nirgendwo wurzelt, hat der Mensch ein riesiges Stück Verantwortung los. Dann mag er zwar Opfer sein, aber er kann ja nichts dafür …

      Diese Haltung hat schon so einige Menschen in Rauch aufgehen lassen.

      =/

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      1. Nein. Warum auch?

        Es ging um die Philosophie des blinden Vertrauens, nicht um Dich!

        Die Tatsache, dass Du meine Sätze persönlich nimmst, beweist nur, dass Du Dich persönlich angesprochen fühltest und nicht, dass ich das bewusst tat. Hmm?

        ^^

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      2. Die Sache ist doch ganz einfach:
        Ich reagiere auf Deine Aussage oder wie Du ja selbst sagst: auf „Deinen Kommentar“.
        NICHT auf Deine Person!

        Man muss sein Ego schon raushalten können, wenn man Dinge sachlich diskutieren will. So bald man verschiedene Aussagen auf sich selbst bezieht, rutscht man unvermeidlich in Wahrnehmungsstunnel, die durch Mißverständnis gekennzeichnet sind. Vielleicht fühlt man sich sogar angegeriffen oder beleidigt, obwohl das mit dem Gegenstand der Diskussion GAR NICHTS zu tun hat. 😉

        Ok?

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      3. Ich sage mal OK, auch wenn wir da wahrscheinlich nicht auf einen Nenner kommen.
        Denn der Kommentar kommt nunmal von mir und ich kann mich schlecht von meinen eigenen Worten trennen und so tun als wenn sie jemand anderer geschrieben hätte. 😉

        Wir kennen uns nicht – da ist es etwas schwerer, das geschriebene Wort einzuschätzen. Also ich würde sagen, wir belassen es dabei. Bin nämlich gestern umgezogen und habe derzeit andere Dinge zu tun 😉

        Ok? 😀

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      4. „Denn der Kommentar kommt nunmal von mir und ich kann mich schlecht von meinen eigenen Worten trennen und so tun als wenn sie jemand anderer geschrieben hätte.“

        Niemand hat verlangt, dass Du Dich von Deinen Worten trennst. Deine Worte befördern aber Information … eine Information, die NICHT identisch mit Deiner Person ist!
        Im obigen Falle gibt es sicher abertausende von Personen, die diese „Meinung“ mit Dir teilen.
        Sind diese dann auch mit Deiner Person identisch? 😉

        Zudem habe ich nicht im geringsten das Gefühl, Dich von Deinem Umzug abzuhalten. Das liegt allein in Deiner Verantwortung. 😉

        Hahaha … ^^

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      5. Das ist schön auf den Punkt gebracht. Am Ende geht es ja um die Frage: Wenn es einen Gott geben sollte, warum läßt er dann das ganze Elend in der Welt zu. Die einzige mögliche Antwort wäre DAnn: Weil er gerne kegelt 😉

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      6. Das ist die so genannte „Theodizee-Frage“, auf die übrigens selbst Theologen keine Antwort haben. Haha…

        Ich habe auch eine Antwort: Da nicht Gott den Menschen erschaffen hat, sondern der Mensch Gott, hat er diesen nach seinem (des Menschen) Ebenbilde erschaffen – Menschen kegeln nun mal gerne… …

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  1. Ich hab‘ mal Tante Google bemüht … Feuerbach is‘ „cool“! ^^

    Achtung! …

    Wahrheit der Religion:
    Religion ist das Verhalten des Menschen zu seinem eigenen unendlichen Wesen.

    Unwahrheit der Religion:
    Entzweiung des Menschen mit sich selbst: Der Mensch verselbständigt das unendliche Wesen seiner selbst zu einem von den Menschen verschiedenen Wesen.
    – Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde
    – Gott ist das entäußerte Selbst des Menschen.

    Gefällt! Und wird gleich auf meinem Blog veröffentlicht … Haha …

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