Einsamkeit

2009-noch zu haben

Cartoon von der Einsamkeit, der Sehnsucht und dem Unglauben an sich selbst.

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17 Gedanken zu “Einsamkeit

  1. Oh je, die arme Nase!
    Sehr gut gezeichnet, ich mag die Selbstverletzung des Anbietens als Symbol, das hast du gut dargestellt.
    Ja, was kann man dieser armen Nase wünschen? Sicher eines: Erkenntnis.
    Da fällt mir ein Lied von Björk ein:

    „How immature
    to think he could replace
    the missing elements in me….“

    Einsamkeit verwandeln in All-Eins-Sein, das ist’s!

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    1. Für Filmfans die Anmerkung: Woody Allen hatte eine Zeitlang den Spruch drauf, dass er nicht Mitglied in einem Club werden möchte, der Leute wie ihn aufnimmt. daran mußte ich denken, als ich den Cartoon gebastelt hab. Ist ja irgendwie ähnlich…

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  2. wieder einmal schön auf den punkt / die nase gebracht. :yes:

    sich selbst lieben zu lernen sollte an erster stelle stehen, denn niemand kann etwas an seinem gegenüber lieben, dass der nicht selbst auch liebt. und selbst wenn, wird es nicht geglaubt werden können… so kann das loch nicht gestopft werden.

    andererseits hörte ich auch von liebesbeziehungen, die entstanden, noch bevor beide sich selbst liebten. das ist aber glück und die waren gemeinsam auf dem gleichen level und lernten nicht nur sich selbst sondern dadurch auch den anderen lieben. (obwohl ich ja glaube, dass ein bisschen eigenliebe schon da sein muss, um sowas hinzukriegen) 😉

    glaubst du eigentlich, dass man grundsätzlich liebensfähig ist, wenn man sich selbst so wenig liebt?

    liebe grüße!

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    1. ups, das ist eine schwierige Frage. Erstmal glaube, dass es alles gibt, jede Form der Liebe, der Abhängigkeit, des sich gegenseitig brauchens. Was du meinst ist vermutlich eine reife, gleichgewichtige Liebe, die nicht nur den Ausgleich wechselseitiger Neurosen bedeutet. Da glaube ich, dass man dann zusammen bleiben kann, das haben kann, wenn auch jeder für sich alleine leben könnte. Und da hilft es, sich selbst zu mögen. Wobei: Bestimt gibt es Paare, wo einer sich selbst haßt und der/die andere ihn erlösen möchte, um sein/ihr Helfersyndrom auszuleben: Stoff für viele Cartoons 😉

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      1. >…gleichgewichtige Liebe, die nicht nur den Ausgleich wechselseitiger Neurosen bedeutet.

        :)) das ist gut gesagt!!! :))

        ja, der stoff wird dir vermutlich nie ausgehen… hattest du schon mal was zu nähe und distanz – ja, oder? da kann man sich auch austoben… 😉

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  3. Der verletzte Stolz und das Minderwertigkeitsgefühl sind deutlich zu erkennen – aber ein hoffnungsloser Fall ist die Nase nicht. Durch Selbsterkenntnis reift die Bereitschaft, andere und ihre Gefühle zu erkennen und damit die Chance, jemanden zu finden, mit dem die Nase glücklich sein kann … B)

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    1. Da zeigt Du Dich hier als positiv denkender mensch, wenn Du den Cartoon sozusagen als Moment vor dem Erkennen und Erwachen der Comicfigur siehst. Sozusagen nicht als finale Depression, sondern als erseten Schritt in die richtige Richtung.
      LG BoDoW

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